Werkverzeichnisse

Gustl StarkPrägetiefdrucke

Werkverzeichnis 1966–1990

Broschur, Schutzumschlag, Format 20 x 20 cm, Auflage 300 nummerierte Exemplare, hier die Nr. 57. 100 Seiten, 58 farbige Abbildungen, Begleittext von Dieter Wallentin

Preis: 25

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Blechwand
Blechwand
Reihung im Block
Reihung im Block
Watt
Watt
Sand
Sand

Die graphische Technik, die Gustl Stark berühmt gemacht hat und der er sich ab 1962 fast ausschließlich widmete, ist der farbige Prägetiefdruck. Dabei entsteht die Druckplatte nicht durch Entfernen von Material, sondern durch Aufspachteln einer Kunstharzmasse auf eine Hartfaserplatte. Mit verschiedenen Spachtelwerkzeugen wird die Masse zum Flachrelief gestaltet und anschließend eingefärbt und auf angefeuchteten Kupferdruckkarton gedruckt. Das Papier selbst wurde in den Gestaltungsvorgang einbezogen. Es ist gepresst, verformt und in eine reliefhafte Gliederung gebracht. Dabei entwickelte Stark eine stupende Phantasie und formale Begabung, die es ihm gestattete, mit einem relativ kleinen Repertoire von Formelementen eine unabsehbare Fülle von Gestaltungselementen zu entwickeln. Seine Prägetiefdrucke zählen zu den innovativsten und herausragenden Leistungen der deutschen Druckgraphik nach 1945. (Text weitgehend aus Wikipedia übernommen)